Hallenberger Osternacht

Einmal im Jahr erlebt das sonst so ruhige Städtchen Hallenberg wohl die lauteste Nacht des Sauerlandes. Nämlich genau dann, wenn die Burschen in der Nacht zum Ostersonntag ihre traditionelle „Krachnacht“ zelebrieren.

Osternacht in Hallenberg

Ein uraltes, fast unheimliches anmutendes Spektakel, das Jahr für Jahr zahlreiche Besucher lockt. Kurz vor Mitternacht erlischt die Straßenbeleuchtung der Stadt. Nachdem die Kirchturmuhr 24.00 Uhr geschlagen hat, wird vor der Kirche ein uraltes, nur hier überliefertes Passionslied gesungen. Sobald der letzte Ton verklungen ist, setzt ein ohrenbetäubender Lärm ein und der Zug setzt sich langsam in Bewegung. Vorab die Fackelträger, drei große, erleuchtete Kreuze, Lampionbäume, Klapper- und Rasselträger, die Burschentrommel und etliche sonstige „Krachwagen“. So erfüllt der Zug auf einer seit Jahrhunderten unveränderter Route die Straßen und Gassen der Stadt bei gespenstiger Dunkelheit mit Lärm und flackerndem Licht. Nach ca. 1,5 Stunden endet dieses außergewöhnliche Spektakel und die Lichter der Stadt gehen wieder an

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