Das Fachwerkstädtchen Hallenberg ist eingebettet in die „Medebacher Bucht“, die aufgrund ihrer hohen ökologischen Bedeutung als „Europäisches Vogelschutzgebiet“ ausgewiesen wurde und viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Das Vogelschutzgebiet „Medebacher Bucht“ umfasst insgesamt fünf FFH(Fauna, Flora, Habitat) - Gebiete: Es sind die „Nuhnewiesen, Wache und Dreisbachtal“ sowie „Liesetal und Hilmesberg“ in Hallenberg und das „Waldreservat Glindfeld mit Orketal und Nebentälern“, die „Wissinghauser Heide“ sowie die „Kahle Pön“ in Medebach. Sie zählen zu den Diamanten des Europäischen Naturschutzes. Die Biologische Station Hochsauerland hat in vielen dieser Naturschutzgebiete Rundwanderwege angelegt. Mit Hilfe eines ausführlichen Flyers können Sie auf diesen Naturwegen die Besonderheiten unserer Landschaft kennen lernen.
Über Jahrhunderte ist in unserer Region eine kleinparzellierte Kulturlandschaft mit vielen Lebensräumen wie Feuchtwiesen und artenreichen Mähwiesen, Bergheiden und Ginsterköpfen, Hecken und blütenreichen Wegrainen entstanden. Sie sind Heimat für viele heute gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Das gleiche gilt auch für die ausgedehnten Buchenwälder und intakten Fließgewässer, die ein Stück ursprüngliche Landschaft repräsentieren.
Die wärmebegünstigte Medebacher Bucht profitiert vom Regenschatten des rund 800 m hohen Rothaargebirges. Laut den Aufzeichnungen des Wetterspezialisten Jörg Kachelmann sind Hallenberg und Medebach die Orte mit den meisten Sonnenstunden in NRW, so dass die halboffene, sanfthügelige Landschaft ihren Kosenamen „Toskana des Sauerlandes“ also wirklich zu Recht trägt.
